Allgemeine Geschäftsbedingungen
1. Allgemeines
1.1 Für die Geschäftsbeziehung zwischen Karl Schady (Karl Schady Fitness Coaching), Mittenwalder Straße 46a, 10961 Berlin (nachfolgend: „Trainer“) und dem Kunden (nachfolgend: „Kunde“) gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen in ihrer zum Zeitpunkt der Dienstleistung gültigen Fassung.
1.2 Kunden im Sinne von § 1 S. 1 sind Privatpersonen, Unternehmen sowie staatliche Einrichtungen.
2. Vertragsgegenstand
2.1 Der Vertragsgegenstand ist eine individuelle Beratung und Betreuung der Kunden im Rahmen der vereinbarten Trainings- und Gesundheitsberatung.
3. Leistungsgegenstand
3.1 Der Trainer bietet dem Kunden ein auf den Kunden optimal ausgerichtetes Konzept an. Das Konzept enthält ein Coaching mit individuellen Empfehlungen zu Trainingsinhalten. Die Beratungen finden in Form von multimedialen, videobasierten und telefonischen Inhalten und/oder in Person und vor Ort bei persönlich vereinbarten Trainingseinheiten statt. Das Konzept berücksichtigt die jeweiligen Bedürfnisse und körperlichen Fähigkeiten des Kunden.
3.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der individuellen Absprache zwischen Trainer und Kunde.
3.3 Die Leistungserbringung durch den Trainer ist an feste Termine geknüpft. Eine Übertragung des Leistungsanspruchs auf einen anderen Zeitpunkt ist ohne individuelle Absprache nicht Bestandteil der Leistung.
4. Training und Terminvereinbarung
4.1 Persönliche Trainingseinheiten vor Ort und in Person sind kein fester Bestandteil der Leistung und müssen bei Bedarf in einem individuellen Angebot vereinbart werden.
4.2 Eine Trainingseinheit dauert 60 Minuten. Längere Trainingseinheiten werden individuell mit dem Kunden vereinbart.
4.3 Die Trainingseinheiten finden im öffentlichen Raum statt (z. B. Sportparks) oder nach Absprache in einem Fitnessstudio.
4.4 Termine erfolgen ausschließlich nach Vereinbarung. Kann ein vereinbarter Termin vom Kunden nicht wahrgenommen werden, muss er spätestens 24 Stunden vor der vereinbarten Zeit abgesagt werden. Für nicht wahrgenommene Termine ohne triftigen Grund (z. B. Krankheit mit Attest, Unwetter, Zugausfälle) wird eine Gebühr in Höhe von 50 EUR pro Trainingseinheit erhoben.
5. Obliegenheiten des Kunden
5.1 Der Kunde ist verpflichtet, den Trainer vor Beginn des ersten Trainings in einem Anamnesebogen über seine Sporttauglichkeit zu informieren. Treten während des Trainings plötzliche Gesundheits- oder Befindlichkeitsstörungen auf, ist der Kunde verpflichtet, den Trainer umgehend darüber in Kenntnis zu setzen.
5.2 Der Anamnesebogen wird digital ausgefüllt und vom Trainer bereitgestellt.
6. Zahlungsbedingungen
6.1 Die Vergütung des Trainers richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses vereinbarten Preis. Alle Preise verstehen sich inklusive MwSt.
6.2 Eine Anpassung des Preises nach Vertragsabschluss ist von keiner der beiden Parteien vorzunehmen.
6.3 Die Vergütung ist, sofern nicht anders vereinbart, unmittelbar mit Vertragsschluss fällig und innerhalb von 7 Tagen zahlbar.
6.4 Die Zahlung erfolgt per Rechnung.
6.5 Abrechnungsprozesse, insbesondere die Rechnungsstellung, erfolgen über die vom Kunden kommunizierte E-Mail-Adresse. Der Kunde erklärt sich mit diesem elektronischen Weg ausdrücklich einverstanden.
6.6 Der Trainer ist berechtigt, Dritte mit der Abwicklung der Bezahlung durch den Kunden zu beauftragen.
6.7 Unterlässt der Kunde eine vertraglich vereinbarte Mitwirkungshandlung und verhindert dadurch die Leistungserbringung des Trainers, bleibt der Vergütungsanspruch des Trainers bestehen.
7. Haftung und Hinweise
7.1 Der Trainer haftet grundsätzlich nicht für Schäden des Kunden. Dies gilt nicht für eine Haftung wegen Verstoßes gegen eine wesentliche Vertragspflicht, für eine Haftung wegen Schäden des Kunden aus einer Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nicht für Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Trainers, seiner gesetzlichen Vertreter oder Erfüllungsgehilfen beruhen. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen darf. Als wesentliche Vertragspflicht des Trainers zählen insbesondere, aber nicht ausschließlich, die in § 3 genannten Leistungen.
7.2 Dem Kunden wird ausdrücklich geraten, bei persönlichen Trainingseinheiten im Freien keine Wertgegenstände mitzubringen. Der Trainer übernimmt keinerlei Bewachungs- und Sorgfaltspflichten für dennoch mitgebrachte Wertgegenstände.
7.3 Der Trainer haftet nicht für Schäden, die aufgrund von Selbstüberschätzung des Kunden entstanden sind. Hält sich der Kunde nicht an die Anweisungen des Trainers und erleidet er dadurch Schäden, ist die Haftung des Trainers ausgeschlossen.
7.4 Der Trainer verfügt über eine angemessene Betriebshaftpflichtversicherung.
8. Datenschutz
8.1 Die personenbezogenen Daten des Kunden werden vom Trainer gespeichert und ausschließlich zur Erfüllung des in § 3 genannten Leistungsgegenstandes verwendet.
8.2 Die Einzelheiten zum Datenschutz ergeben sich aus der Datenschutzerklärung des Trainers.
9. Geheimhaltung
9.1 Der Trainer ist verpflichtet, über alle im Zusammenhang mit der Erfüllung der Trainingsmaßnahmen bekannt gewordenen Informationen des Kunden Stillschweigen zu bewahren. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses zwischen Trainer und Kunde. Informationen des Kunden (z. B. Trainingserfolge) dürfen nur nach vorherigem Einverständnis des Kunden auf der Website oder in sozialen Medien zu Marketingzwecken genutzt werden.
10. Vertragsdauer
Zwischen Trainer und Kunde werden grundsätzlich nur befristete Verträge geschlossen. Der Kunde hat das Recht, innerhalb der ersten 14 Tage ab Vertragsschluss vom Vertrag zurückzutreten. Eine Kündigung darüber hinaus ist ausgeschlossen, es sei denn, es besteht eine dauerhafte medizinische Indikation, die eine Fortsetzung des Vertrags unmöglich macht. Als Nachweis werden ausschließlich ärztliche Atteste anerkannt.
11. Schlussbestimmungen
Änderungen, Ergänzungen und Nebenabreden bedürfen, sofern in diesen AGB nichts anderes bestimmt ist, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Das Schriftformerfordernis gilt auch für den Verzicht auf dieses Formerfordernis.
Sollte eine der vorangehenden Bestimmungen unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung wird einvernehmlich eine geeignete, dem wirtschaftlichen Erfolg möglichst nahekommende, rechtswirksame Ersatzbestimmung getroffen.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Der Gerichtsstand richtet sich nach den gesetzlichen Bestimmungen.